Ärztliches Gespräch im MVZ Radiologie Karlsruhe

Gut zu wissen

Kontrastmittel

Kontrastmittel kann eine Untersuchung erheblich aussagekräftiger machen — manchmal bringt es erst die entscheidende Information. Wir setzen es bewusst ein, nicht routinemäßig.


1Grundsatz

Wie wir damit umgehen

Kontrastmittel bekommt bei uns niemand nebenbei. Vor jedem Einsatz steht ein Gespräch und die Abwägung, ob es wirklich zusätzliche, relevante Information liefert. Fällt die Abwägung positiv aus, verabreichen wir die geringstmögliche Menge.

Nur nach Aufklärung

Sie erfahren vorher, warum wir Kontrastmittel für nötig halten und was dabei passiert.

Geprüfte Präparate

Wir verwenden ausschließlich Mittel, die nach internationalen und deutschen Richtlinien geprüft und als Arzneimittel zugelassen sind.

So wenig wie möglich

Die Dosis richtet sich nach der Fragestellung — mehr als nötig gibt es nicht.

2Wirkung

Was es leistet

Kontrastmittel macht Unterschiede sichtbar, die im normalen Bild untergehen: stärker durchblutetes Gewebe, entzündliche Prozesse, der Verlauf von Gefäßen. Bei der MRT kommen überwiegend gadoliniumhaltige Mittel zum Einsatz, die anschließend überwiegend über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Bei der CT werden jodhaltige Mittel verwendet.

3Vorher

Was wir von Ihnen wissen müssen

Damit wir sicher entscheiden können, fragen wir Sie vor der Untersuchung nach einigen Punkten. Sagen Sie uns bitte von sich aus Bescheid, wenn einer davon auf Sie zutrifft:

Nierenfunktion

Eine eingeschränkte Nierenfunktion oder eine bekannte Nierenerkrankung.

Schilddrüse

Eine Schilddrüsenüberfunktion — relevant vor allem bei jodhaltigem Kontrastmittel in der CT.

Frühere Reaktionen

Wenn Sie schon einmal auf ein Kontrastmittel reagiert haben.

Schwangerschaft

Eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft, ebenso das Stillen.

Medikamente

Ihre aktuelle Medikation, insbesondere Metformin bei Diabetes.

Allergien

Bekannte Allergien jeder Art.

Häufige Fragen

Ist Kontrastmittel gefährlich?
Zugelassene Kontrastmittel sind gut verträglich. Wie bei jedem Arzneimittel sind Reaktionen möglich, schwere sind selten. Wir wägen den Einsatz deshalb im Einzelfall ab und klären Sie vorher auf.
Wie wird das Kontrastmittel wieder ausgeschieden?
Gadoliniumhaltige Mittel für die MRT werden überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Reichlich trinken nach der Untersuchung unterstützt das.
Bekomme ich immer Kontrastmittel?
Nein. Viele Untersuchungen kommen ohne aus. Wir entscheiden nach der jeweiligen Fragestellung.
Ich habe eine Nierenerkrankung — was nun?
Sagen Sie uns das bitte vorher. Wir prüfen dann die Nierenwerte und entscheiden gemeinsam, ob und in welcher Form Kontrastmittel sinnvoll ist.
Kann ich danach normal weitermachen?
In aller Regel ja. Trinken Sie im Anschluss ausreichend. Falls es Besonderheiten für Sie gibt, sagen wir Ihnen das beim Termin.

Vorbereitung im Detail Mehr zur MRT

Noch Fragen?

Rufen Sie uns an, wenn etwas unklar ist.

0721 93248-0