
Früherkennung
Knochendichtemessung (DXA)
Jede vierte Frau über 50 hat Osteoporose, viele ohne es zu wissen. Die Knochendichtemessung erkennt den Knochenschwund, bevor der erste Bruch passiert.
1Hintergrund
Warum die Messung sinnvoll ist
Osteoporose lässt die Knochen porös werden und erhöht das Risiko für Brüche und Wirbelsäulenverkrümmungen. Besonders in den Wechseljahren nimmt die Knochendichte durch die sinkende Hormonkonzentration schneller ab. Erkennt man das früh, lässt sich medikamentös gut gegensteuern.
Das Risiko steigt zusätzlich bei:
Erblicher Belastung
Osteoporose oder Oberschenkelhalsbruch bei Eltern oder Geschwistern.
Rauchen und Untergewicht
Beides wirkt sich ungünstig auf den Knochenstoffwechsel aus.
Kortison über lange Zeit
Eine Dauertherapie mit Kortison ist ein bekannter Risikofaktor.
Früheren Brüchen
Ein Bruch ohne größere Gewalteinwirkung ist ein Warnzeichen.
2Ablauf
So läuft die Untersuchung ab
Wenige Minuten
Die Messung dauert nur einige Minuten. Sie liegen dabei entspannt auf einer Liege.
Schmerzfrei
Sie spüren nichts. Es wird kein Kontrastmittel gegeben und keine Spritze gesetzt.
Zwei Messorte
Gemessen wird der Mineralsalzgehalt an den Lendenwirbelkörpern und am Oberschenkelhals.
Ergebnis schnell
Eine Software vergleicht Ihren Wert mit dem statistischen Mittel Gleichaltriger. Das Ergebnis liegt zügig vor.
3Voraussetzung
Was Sie mitbringen
Für die Knochendichtemessung ist eine Überweisung Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihres Arztes nötig — die Indikation stellt die überweisende Praxis. Bringen Sie bitte Vorbefunde früherer Messungen mit, falls vorhanden: Der Verlauf über die Jahre sagt oft mehr aus als ein einzelner Wert.
Häufige Fragen
Tut die Knochendichtemessung weh?
Wie lange dauert die Untersuchung?
Brauche ich eine Überweisung?
Was sagt das Ergebnis aus?
Muss ich nüchtern sein?
Noch Fragen?
Rufen Sie uns an, wenn etwas unklar ist.