Magnetresonanztomograph MAGNETOM Flow

Diagnostische Verfahren

Magnetresonanztomographie


In unserer Praxis stehen Ihnen sechs MRT-Geräte der neuesten Generation zur Verfügung. Die MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlen und nutzt stattdessen ein starkes Magnetfeld sowie Radiowellen. Während der Untersuchung werden in kurzer Zeit hochauflösende Bilder nahezu aller Körperregionen erstellt. Besonders gut lassen sich Gehirn, Rückenmark, innere Organe (außer der Lunge), Muskeln und Gelenke darstellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf spezialisierten Untersuchungen wie dem Herz-MRT, bei dem Funktion, Durchblutung und Struktur des Herzens beurteilt werden können, sowie der Prostata-MRT in enger Zusammenarbeit mit Urologen (inkl. standardisierter PIRADS-Befundung). Weitere Einsatzgebiete sind die Darstellung von Blutgefäßen, die Tumordiagnostik sowie moderne Bildanalysen zur besseren Beurteilung von Körperfunktionen. Die MRT gilt als besonders schonendes Verfahren ohne Strahlenbelastung und ist daher auch für Kinder und in vielen Fällen für Schwangere geeignet. Zudem kann sie eine Alternative sein, wenn jodhaltige Kontrastmittel nicht vertragen werden.

Während der Untersuchung

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich anfangs langsam in die Öffnung des Geräts, also in Richtung Magnet, bewegt. Sie befinden sich dann ganz oder - etwa bei einer Untersuchung des Kniegelenks - teilweise im Gerät.

An- und abschaltende Magnetfelder erzeugen relativ laute, klopfende Geräusche, die manche Patienten als störend empfinden. Sie erhalten daher Ohrstöpsel oder einen geschlossenen Ohrschutz. Die Untersuchung dauert je nach untersuchter Körperregion und Fragestellung wenige Minuten (Knie-MRT) bis zu einer halben Stunde (Herz-MRT).

Gabe eines Kontrastmittels

Während einer Untersuchung im Kernspintomographen kann es notwendig sein, Ihnen ein spezielles Kontrastmittel zu spritzen. Die Injektion erfolgt in eine Körpervene. Der Zugang wird entsprechend vor der Untersuchung gelegt. Wir verwenden ausschliesslich das neue Kontrastmittel Gadopiclenol. Dieses hat den Vorteil, dass es mit halber Menge Gadolinium verglichen mit herkömmlichen Kontrastmitteln die gleiche, gewünschte Erhöhung des Bildkontrasts erzielt.

Wenn das Gerät zu eng erscheinen sollte

Bei unserem MRT mit 70cm extra-weiter und kurzer Röhre gibt es kaum noch Fälle von Platzangst. Generell können Sie davon ausgehen, dass der Kopf bei der Untersuchung der unteren Körperhälfte außerhalb des Gerätes liegt. Selten kann eine kurze Beruhigung ("Sedierung") notwendig werden. In diesem Fall müssen Sie in Begleitung zur Untersuchung kommen, da Sie nach der Untersuchung für einen Tag kein Fahrzeug fahren dürfen.

Manche Patienten leiden dennoch unter der relativen Enge des Geräts ("Platzangst"). Sollte dies für Sie zutreffen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt vorab oder mit dem Radiologen.

Sie müssen sich deswegen keine Sorgen machen, für uns ist das eine alltägliche Situation. Falls Beklemmungen entstehen, können wir Ihnen ein Mittel zur Entspannung geben.

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